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Buchnotizen

alina bronsky: scherbenpark

1. September 2008 , Geschrieben von Karen Veröffentlicht in #Jugendliteratur

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Der "Scherbenpark" von Alina Bronskys hatte sich an zwei Leseabenden vor mir ausgebreitet. Der Park liegt in einem Viertel, in dem die meisten Menschen "gar keine Träume haben", wie die 17jährige Sascha meint. Sascha ist eine Kurzform für Alexander und Alexandra. Sie lebt dort in enem Hochhaus mit ihren zwei kleinen Geschwistern und einer entfernten Verwandten aus Nowosibirsk. Sie hat Träume, zwei sogar! Vadim töten und ein Buch über ihre Mutter schreiben.
Im Grunde ist in Sascha selbst auch so ein „Scherbenpark“, den sie aber niemals nach außen trägt.
Maria, die Cousine von Vadim, arbeitete in einer Kantine in Nowosibirsk bis zu dem Tag, als sie nach Deutschland kam, um sich um die drei Kinder zu kümmern. Saschas Mutter und ihr Freund waren von Vadim erschossen worden. Maria fürchtet und bewundert zu gleich Saschas Intelligenz und ihre Art zu leben.
Plötzlich findet sich ein Artikel von Vadim in der Zeitung. Sascha lernt so Volker, den Ressortleiter der Zeitung und seinen sechzehnjährigen Sohn Felix kennen.
Sie wird gemieden und trifft sich auch nicht mit den anderen Jugendlichen in besagtem Park. Was auch zu Konflikten führt.
Der Selbstmord von Vadim führt zu einer Kurzschlusshandlung, bei der sie eine Kopfverletzung erleidet.
Beim Lesen kann man nur bewundern, was für eine einzigartige Hauptperson sich Alina Bronsky da ausgedacht hat. Und mit welcher Energie erzählt wird, irgendwie strahlend und kraftvoll.

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