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Buchnotizen

Anna Gavalda: Zusammen ist man weniger allein

18. März 2009 , Geschrieben von Karen Veröffentlicht in #Beziehungen

Gleich hab ich es durch. Leider. Es spielt in Paris. Camille ist unglaublich dürr und putzt nachts, Phililbert  stottert und man hat den Eindruck, er ist ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert, Franck geht nur arbeiten und liebt sein Motorrad und die Frauen. Die drei in einer 300m² Wohnung. Und dann noch Francks Omi, Paulette. Das geht nie, würde man meinen. Jeder von ihnen trägt seine Familiengeschichte herum, seine Ticks, Probleme. Doch sie leben miteinander und versuchen mit dem Leben zurechtzukommen. Camille kann unglaublich gut zeichnen, Philibert ist ein historisches Genie und Franck ein ausgezeichneter Koch. Für mich hatte es viel Witz und eine große Portion Weisheit und Menschlichkeit. Es hat nichts von der alglatten, polierten Welt, die einem oft entgegenstrahlt.
Wer ist Anna Gavalda?  Es gibt noch "Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet" und "Ich habe sie geliebt" - Naja, Titel sind Schall und Rauch, oder?

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Lars 03/26/2009 12:54

Nein, Karen, es ist kein Vorurteil meinerseits - ich bin auch dieser Meinung!

Dresdener 03/19/2009 07:57

Die kurze Beschreibung hat mich jetzt echt neugierig auf das Buch gemacht. Ich glaube, ich werde es mir auch einmal besorgen. Aber das Titel nur Schall und Rauch sind, würde ich nicht sagen. Wenn sie alle in einer Wohnung zusammen leben, sind sie doch nicht allein. Wenn Camille eine gute Köchin ist, dann kocht sie doch sicher für alle und eine gemeinsame Mahlzeit ist doch schön.

Karen 03/19/2009 08:10



Da hast du Recht! Camille kann nur leider so gar nicht kochen. Der Zauberer an den Pfannen und Töpfen ist eindeutig Franck. Die anderen zwei Bücher von Anna Gavalda klingen mir irgend wie ein
bissel kitschig. Aber das ist wahrscheinlich nur ein Vorurteil meinerseits.