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Buchnotizen

Dagmar Chidolue: Flugzeiten

10. April 2009 , Geschrieben von Karen Veröffentlicht in #Jugendliteratur

Bruno, Bonna genannt,  ist 13 und wächst in Ostpreußen auf. Er ist das Älteste von 6 Kindern. Sein Vater arbeitet in einer Molkerei. Da gibt es Butter und Milch und die kleine Wohnung kostenlos zum kargen Lohn. Der Mutter gelingt es so jeden Tag etwas auf den Tisch zu bringen. Außerdem haben sie noch einen kleinen Garten, Tauben, Kaninchen, Schweine, Pferde. Bonna hilft dem Vater oft.  Kleider gibt es aus der Kleiderkammer. Bruno trägt Zeitungen aus und spart  jeden Pfennig. Endlich reicht es für ein Fahrrad. Er kann als einziger in der Familie fahren. Das hat er im Turnverein geübt. Oft stört ihn der Lärm in der kleinen Wohnung. "...nachdenken ist irgendwie ungesund" Doch als er nach einer Blinddarmoperation im Krankenhaus liegt, reißt er von dort aus, als es ihm etwas besser geht. Sein Vater braucht ein Pulver, denn er war schon oft im Krankenhaus mit seinem Herzen. In der Schule ist Bonna gut, doch er hat keine Lerhstelle. In Deutschland gibt es 6 MIllionen Arbeitslose. Hitler, jetzt Reichskanzler, soll es richten. Er bekommt einen Job als Laufjunge bei einem Milchladen. Die Jungen aus dem Turnverein gehen jetzt zu den Heim- und Sportabenden der Hitlerjugend. Das geht dem Vater gegen den Strich. Bonna hält den Vater für einen Miesmacher, schließlich sind seine Freunde ganz normale Jungen. 

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