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Buchnotizen

Markus Zusak: Die Bücherdiebin

9. Oktober 2009 , Geschrieben von Karen Veröffentlicht in #Historische Romane

Der  Tod erzählt die Geschichte von der kleinen Liesel, die ihre Kindheit und Jugend im Hitlereutschland verbringt. Auf einer Zugfahrt stirbt ihr Bruder. Die Kinder befanden sich mit ihrer Mutter auf dem Weg zu einer Pflegefamilie, bei der Liesel nun allein bleibt. In dieser Zeit stielt sie auch ihr erstes Buch, oder besser: sie hebt es aus dem Schnee auf dem Friedhof auf.  Die Familie lebt von den kargen Einkünften aus der Bügelarbeit  von Rosa, die Liesel "Mama" nennt und dem was Hans mit seinem Akkordeonspiel verdienen kann. Er ist eigentlich Anstreicher, doch er hat ein paar kleine Fehler gemacht und sein Antrag auf Aufnahme in die NSDAP liegt noch immer beim Vorstand der kleinen Stadt und er erhält kaum noch Aufträge. Liesel spielt Fussball mit den Jungen. Mit Rudi verbindet sie eine tiefe Freundschaft, durch Fussball und kleine Raubzüge gegen den Hunger gestärkt. Die Not wird immer größer. Rosa verliert einen Kunden nach dem anderen. Doch eines Abends findet sich ein junger jüdischer Mann vor ihrer Tür. Alles ist bestens organisiert. Hans wurde im ersten Weltkrieg von einem Musiklehrer, der ihm auch das Akkordeonspiel beibrachte, das Leben gerettet. Er war der einzige Überlebende   seiner  Kompanie. Als er die Frau des gefallenen jüdischen Freundes besucht, gibt er ihr das versprechen, ihr zu helfen. Der junge Mann ist der Sohn des gefallenen Freundes. Sie bringen ihn in ihrem Keller unter.
Aus der distanzierten Perspektive des Todes ist es möglich das Leben in dieser Zeit mit den kleinen Freuden in all dem Hunger und Elend, die Grausamkeit dieses Krieges und die stille  Tapferkeit und Stärke der Menschen zu zeigen. 

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