Sándor Márai: Das Vermächtnis der Eszter
Gibt es das heute noch, oder ist es eine Geschichte aus längst vergangenen Zeiten?
Eszter erzählt von Lajos. Sie muss es einfach tun. Die Zeit dafür ist reif. Sie fühlt sich vom Leben "auf so wunderbare Weise beschenkt und so vollkommen ausgeraubt..." Es geht um die Erfüllung einer Pflicht, um gelebtes Leben. Alles scheint sich um Lajos zu drehen, seine Rückkehr für einen Tag nach 20 Jahren. Eszter läuft mit dem Telegramm zu Nunu in den Garten, der zu ihrem Elternhaus gehört. Ihre Mutter starb von 25 Jahren. Nunu lebte mit Ester all die Jahre in dem Haus. Lajos ist der einzige Mensch, den Eszter in ihrem Leben geliebt hat.