Derek Landy: Skulduggery Plasant
Der Roman beginnt mit dem tragischen Tod eines Schriftstellers. Gordon schrieb Horrorbestseller mit mysteriösem Inhalt. Zu seiner Beerdigung kamen kaum Freunde, denn er hatte "die beunruhigende Angewohnheit , Leute zu beleidigen, ohne es zu wollen, und dann auch noch über ihre Reaktionen zu lachen."
Allerdings fällt seiner Nichte Stefanie ein eigenartig gekleideter Herr mit hoch geschlossenem Mantel, breikrempigem Hut, Sonnenbrille, Schal und einer wilden Lockenmähne auf dem Friedhof auf.
Bei ihrem Gang durch das riesige Haus schwelgt Stefanie in Erinnerungen an ihren Onkel, den sie sehr mochte und von dem sie viel gelernt hat. Im Arbeitszimmer begegnet sie wieder der eigenartigen Gestalt und erfährt, dass es sich um einen guten alten Freund des Onkels handelt.
Der unangenehme Gegenspieler scheint ihr anderer Onkel Fergus mit seiner Frau und seinen Zwillingstöchtern zu sein. Was es mit der verkleideten Gestalt auf sich hat, deutet das Titelbild schon an. Das Abenteuer, das auf Stefanie wartet, ahnt sie am Tag der Beerdigung nicht im Entferntesten. Witziger Ton, macht neugierig auf mehr.