José Eduardo Agualusa: Das Lachen des Geckos
Ha,die Welt aus der Sicht eines Geckos, der natürlich irgendwann mal ein Mensch war. Aber darum geht es nicht so vorrangig. Erzählt wird die Geschichte von dem "Albino", wie ihn der Gecko nennt, von dem Angolaner Felix, der Menschen eine Vergangenheit verschafft, eine Familiengeschichte konstruiert, die in der Realität standhält. Er erfindet gelebtes Leben. Bei einem Mandanten, einem ehemaligen Kriegsfotgrafen, gelingt es ihm so gut, dass dieser beginnt regelrecht mit dieser erfundenen Geschichte zu verschmelzen. Er kommt Felix regelmäßig besuchen, fast scheinen die beiden Männer befreundet. Ein wunderbarer Roman von José Eduardo Agualusa, Schriftsteller und Journalist, der in Angola, Portugal und Brasilien lebt.