Carlos Ruiz Zafón: Das Spiel des Engels
David lebt allein. Seine Mutter hat den Vater früh verlassen. Davids Liebe gilt den Büchern, die er in einem Buchladen von Sempere erhält, in dem er sich oft stundenlang aufhält. Sein Vater ist Kriegsveteran und duldet die Bücher nicht. Der Mann wird ermordet . David ist völlig verschreckt und wird im Zeitungsverlag gefunden in dem sein Vater Nachtwächter war. Dort bekommt er Arbeit und kommt in einer kleinen schäbigen Pension unter. Aus einer Notsituation heraus darf David einen Zeitungsartikel schreiben. Sein Talent ist nicht zu übersehen und er darf nun regelmäßig nicht nur kurze Meldungen schreiben. Der Neid der anderen isoliert ihn von nun an in der Redaktion der Zeitung. Bald geht er einen Vertrag mit zwei zwwielichtigen Verlegern ein, die ihn dazu verpflichtet unter einem Pseudonym zu veröffentlichen. Außerdem verbindet ihn eine Art Freundschaft mit Don Pedro, dem die Zeitung gehört und der vergeblich versucht einen Roman zu schreiben. David ist verliebt in Christina, die Tochter des Cheuffeurs von Don Pedro. Doch sie fühlt sich dem Gönner ihres Vaters gegenüber verpflichtet, ringt sein Manuskript zu David und bittet ihn um Hilfe, später heiratet sie Don Pedro, was die Freundschaft zwischen den Männern zerstört. Auch David fühlt sich verpflichtet ihm aus seiner tiefen Krise zu helfen und korrigiert ohne sein Wissen seinen Roman und schreibt ihn neu. Nebenher schreibt er seinen ersten eigenen Roman. Immer wieder erhält er Post von einem Andreas Corelli mit dem er irgendwann auch Kontakt aufnimmt. Das Buch entwickelt einen eigenen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Alles wirkt melancholisch und mysteriös.