Louise Erdrich: Der Klang der Trommel
Das erste Kapitel erzählt Faye Travers. Die erste Szene lässt sie vom Kinderfriedhof kommen. Aber das vergisst man beim Lesen zunächst wieder. Der Stil von Louise Erdrich hat etwas unglaublich beruhigendes. Er lässt mich langsam lesen, ohne Eile blättere ich Seite für Seite um und begleite Faye. Sie lebt allein mit ihrer Mutter in einem Haus und führt mit ihr gemeinsam ein kleines Unternehmen für Nachlassverwaltung. Heimlich kommt Krahe, ein Künstler, nachts in ihr Haus und in ihr Bett. Faye wird unruhig, als Krahe nach dem Unfall seiner Tochter bei ihr den Rasen mäht und von ihrer Mutter bewirtet wird. Sie entdeckt im Haus des alten ebenfalls verunglückten Tatro eine wunderbare Trommel, die eine ungeheure Anziehungskraft auf sie ausübt. Ohne nachzudenkten, nimmt sie die Trommel zu sich nach Hause. Kindheitserinnerungen steigen auf. voller Schmerz denkt sie an ihre verunglückte Schwester... Der zweite Teil wird von Bernard Shaawano erzählt. Seine Tante starb als Kind.....und bald begegne ich auch Faye Travers wieder.....Es geht um Leben und indianische Traditionen, Liebe, Tod und Leid.