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Buchnotizen

T.C. Boyle: San Miguel

27. August 2013 , Geschrieben von Karen

Der Roman erzählt von zwei Familien aus der Perspektive der Frauen, die auf dieser Insel leben.


1888 - Marantha ist krank. Ihr Mann kauft von ihrem Geld eine Teilhaberschaft einer Schafffarm auf der kleinen Insel San Miguel. Er verspricht ihr, dass sie dort gesund wird. Ihre Tochter Edith und ein Dienstmädchen begleiten das Ehepaar. Was Marantha erwartet ist unerträglich. Das Haus in dem sie wohnen ähnelt einem Schafstall, das Wetter ist rau in dem Frühling, kalt und nass. Die Verzweiflung ist bedrückend. Der Enthusiasmus ihres Mannes auch. Doch es gelingt ihr die Rückkehr zu erzwingen.

 

Nach dem Tod ihrer Mutter will Ediths Vater zurück nach San Miguel. Auf keinen Fall will Edith die Schule verlassen und mit ihm gehen. Die Flucht gelingt ihr nicht. Sie ist gezwungen in die karge Einöde zurückzukehren und für ihren Vater zu sorgen. Für wie lange?

 

Elise freut sich. Mit ihrem frisch angetrauten Ehemann kommt sie im Sommer 1930 auf der Insel an. Ein neues Haus ist gebaut worden. Sie spürt genau: Das  ist ihr Platz zum Leben. Bald kündigt sich Nachwuchs an. Aber auch hier holt sie der 2. Weltkrieg ein.

 

Die Beschreibungen der Insel, die Charaktere, die Stimmungen, die kunstvollen Parallelen haben mich sehr beeindruckt und gehen mir immer noch nach. Es erinnerte mich etwas an die Stimmung von "Das wilde Kind" .

 

 


 

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