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Buchnotizen

Das Gefühl der Leere - Teil1 "Das Meer"

28. August 2008 , Geschrieben von Karen Veröffentlicht in #Seele

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Die Leere: plötzlich am Abend in der ersten ruhigen Minute des Tages macht sie sichbreit oder in Momenten der Verzweiflung. Sehnsucht nach Lebendigkeit, einem Verbundensein mit dem Leben in diesem Augenblick.

 "Es gibt einen Bewusstseinszustand, den ausschließlich religiöse Menschen kennen, in dem an die Stelle unseres Selbstbestätigungs- und Selbstbehauptungswillens die Bereitschaft tritt zu verstummen und zu einem Nichts zu werden in den Fluten und Orkanen Gottes" so schrieb William James 1902 in seinen "Varieties of Religious Experiences".

Einen interessanten Artikel über diese "ozeanischen Gefühle" (Begriffaus der Religionspsychologie) oder wie immer man sie nennen will, fand ich in der Zeitschrift "PSYCHOLOGIE HEUTE compact" Heft 19. Ob es nun so religiös ist, liegt im Auge des Betrachters. Auf alle Fälle hat es nichts mit dem Effekt von Drogen zu tun. Hier geht es um ein Gefühl, dass man tatsächlich in der Nähe des Meeres am leichtesten erleben kann.

Martin Hecht"Das ozeanische Gefühl als ein Eintauchen in einen Strom, der uns mitreist und uns von unserem Selbst abhebt...Warum sitzen oder liegen am Strand eigentlich alle immer mit dem Blick aufs Meer - und warum  manche den ganzen Tag? Warum ergreift das tosenden Meer alle irgendwo im Inneren...? Wohl weil uns das Meer erfasst, hineinzieht, bezirzt: weil wir tatsächlich eingehen in das große Rauschen...In der Bewegung wird die überwältigende Kraft fast sinnlich erfahrbar...Der Rhythmus der Wellen von Rückzug, Grollen und erneutem Niederprasseln scheint uns mit hineinzutragenin eine Gesamtbewegung - meditative Harmoonie... Eintauchen bedeutet: Teil zu werden eines  Ganzen..."

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