Overblog Folge diesem Blog
Edit post Administration Create my blog
Buchnotizen

Terézia Mora: Alle Tage

13. Januar 2009 , Geschrieben von Karen Veröffentlicht in #Ungarische Literatur

null 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurze staccatoartige Wortgruppen zu Sätzen aneinander gereiht, die viel Raum bieten für die eigene Fantasie, rasante Gedankensprünge,etwas mehr  Konzentration brauche ich da schon am Anfang. Mercedes erinnert sich am Bett ihres ins künstliche Koma gelegten Mannes Abel an an das Leben mit ihm und ihre Scheidung vor...Jahren. Abel fanden drei Frauen an  einem alten verwahrlosten Klettergerüst kopfüber aufgehangen. Er musste seine Heimat wegen eins Bürgerkrieges verlassen und lebt in einer Großstadt. Die Rückblende versetzt den Leser in Abels Jugend und sein Leben in einer eigenartigen Wohnung in der neuen Stadt. Es ist alles sehr ungewöhnlich und ist nichts für mal schnell zwischendurch.  Ich finde das Buch faszinierend! Terézia Mora wurde in Ungarn in Sopron geboren und lebt in Berlin, wo sie an der Humboltuni studierte. Sie ist nicht nur Schriftstellerin, sondern übersetzt auch aus dem Ungarischen, zum Beispiel Peter Estházys "Harmonia caelestis".

Diesen Post teilen

Repost 0

Kommentiere diesen Post

maria kikovatz 02/18/2009 08:23

Schade, dass ich Eure Diskussion über Alle Tage verpasst habe.Das Buch habe ich schon vor Jahren gelesen, beeindruckte mich aber so sehr. Abel Nema ist ein Suchender - wie wir Alle - und dies wird wunderbar beschrieben.  Von den Nebenfiguren im Roman hat mich das Schicksal von Kinga beeindruckt.Also, kann nur empfehlen das Buch von Terézia Mora zu lesen.

Karen 02/18/2009 20:28


Herzlichen Dank für deine Bestätigung. Im Moment bin ich zu beschäftigt für das Buch, so dass ich es mir für meine freien Tage aufheben werde. Das ist nichts für so Zwischendurch für mich.


Heike 01/22/2009 16:51

Ich finde solche Geschichten nicht mehr so spannend. Früher habe ich diese Bücher reihenweise verschlungen, aber inzwischen ist das einfach immer nur das Gleiche für mich. Es geht immer nur um das Gleiche. Ich finde es einfach so langweilig. Warum kann man nicht mal was anderes schreiben oder die Geschichte anders formulieren. Eine Liebesgeschichte mit einem Krimi verbinden wäre doch mal eine ganz klasse Idee, aber es gibt immer diese schönen Happy Ends und das möchte ich nicht mehr. Schlecht hört sich die Beschreibung dennoch nicht an.

Karen 01/23/2009 17:37


Das hier ist keine Liebesgeschichte. Es geht um Abels Leben und ist das ist ziemlich schräg.


Christin 12/23/2008 14:59

Das hört sich doch mal richtig interessant an. Solche Geschichten um eine Liebe, die eigentlich schon längst nicht mehr existiert, aber wieder aufblüht, wenn ein schlimmer Schicksalsschlag die Personen trifft, finde ich immer spannend, zumal nie ganz klar ist, welche Irrungen und Wirrungen das Leben der beiden Partner in der Zwischenzeit genommen hat.

Karen 01/13/2009 16:43


Ganz so ist es hier aber nicht. Das Buch schildert die Geschehnisse von Abels Jugend  bis zu dem versuchten Mord.